OGH-JUDIKATUR: Zur Haftung des Abschlussprüfers bei nicht sorgfältiger Prüfung

22. 03. 2017

Der Kläger, ein Insolvenzverwalter einer im Konkurs befindlichen GmbH, forderte vom  Abschlussprüfer einer Gesellschaft einen „Quotenschaden“. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk sei erteilt worden, obwohl die Gesellschaft bereits zahlungsunfähig war. Der OGH hat festgestellt, dass ein Abschlussprüfer sich zu seiner Entlastung nicht auf vom Vorstand oder von Geschäftsführern verschuldete Fehler oder Fehlinformationen berufen darf. (OGH vom 29.03.2016, 8 Ob 76/15 g)

Quelle: Bundeskanzleramt Rechtsinformationssystem

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